Was mich zum Yoga führte

Was mich zum Yoga führte

Vor ca. 9 Jahren, als ich meine innere Ruhe nicht mehr finden konnte, habe ich mich für meine erste Yogalektion angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine 8-jährige Selbständigkeit im kosmetischen Bereich hinter mir und war zum ersten Mal für längere Zeit im Ausland. Zurück in der Schweiz arbeitete ich im mittleren Kader für ein grosses Onlineunternehmen, war 28 Jahre jung und wollte «dieses Yoga» mal ausprobieren. Damals konnte ich mir nichts unter Yoga vorstellen. Lange Rede kurzer Sinn, als ich zum ersten Mal auf der Yogamatte sass, dachte ich, einmal und nie wieder. Für mich fühlten sich 5 Minuten stillsitzen wie Folter an. Da mein Leben damals stark im Aussen stattfand, war dieser Switch in die Stille sehr schwierig für mich.

Einige Wochen später (natürlich ohne Yoga) verfolgte mich diese erste Yogalektion noch immer. Dies aus dem einfachen Grund, weil ich merkte, Yoga „kann“ ich nicht. Heute weiss ich, dass Yoga nichts mit Können zu tun hat, aber damals hat mich dieser Gedanke, gepaart mit meiner Willensstärke zurück auf die Matte geführt. Also sass ich einige Wochen später wieder in dieser Yogalektion und kaum war ich da, fragte ich mich wieder, was ich hier überhaupt machte. Also blieb ich dem Yoga wieder über einige Wochen  fern und doch beschäftigte  mich das Thema immer wieder in meinem Unterbewusstsein.

Kurz darauf bekam ich starke Grippesymptome, welche ich ignorierte. Ich hatte schliesslich so viel Arbeit zu erledigen und mit den richtigen Medikamenten würde es schon vorbei gehen, dachte ich mir. Bis dahin hatte das immer funktioniert, aber als ich nach weiteren 3 Wochen noch immer stark angeschlagen war, ging ich zum Arzt. Er verschrieb mir damals Ruhe und ein Grippemittel. Als ich dieses zu Hause eingenommen hatte, bekam ich meinen ersten Nesselfieber Schub. Bei den meisten Menschen geht Nesselfieber innerhalb von 2-4 Wochen wieder ganz weg, bei mir blieb es leider chronisch. Bis heute bin ich davon überzeugt, dass ich während meinen Yogabesuchen bereits gespürt hatte, dass ich dringend etwas ändern musste, aber mir die Kraft und der Wille dazu noch fehlten.

Nach 2 kurz aufeinanderfolgenden Einlieferungen in die Notaufnahme wegen des Nesselfiebers, wusste ich, so kann es nicht mehr weiter gehen. Also habe ich versucht, mein Leben etwas umzustellen. Gestartet bin ich mit meiner Ernährung (hier ins Detail zu gehen, würde den Rahmen sprengen) und einer regelmässigen Yogapraxis. Sehr schnell habe ich bemerkt, wie es mir körperlich und seelisch wieder besser ging.

Und schon bald wollte ich mehr über dieses faszinierende Thema Yoga erfahren und habe mich für meine erste Yogalehrerausbildung angemeldet. Damals mit dem Gedanken, dass ich Yoga besser verstehen möchte. Doch rasch wusste ich, dass ich dieses spannende Thema gerne weitergeben und gemeinsam erleben möchte. Dies ist der Grund, weshalb ich bis heute voller Leidenschaft Yoga für mich lebe, aber auch weitergebe.

Ich fühle mich, durch meine regelmässige Yogapraxis viel geerdeter, gefestigter und stärker. Meine Routine, hat mir zu viel mehr Tiefgang, in meinem Leben verholfen. Es fällt mir viel leichter mein Feuer und Temperament sinnvoll und zielorientiert einzusetzen und mein Potenzial zu leben.

Gerne würde ich dich, auf deinem Weg zur inneren und äusseren Balance begleiten. Weitere spannende Details werden im September 2021 folgen.

Wenn du glaubst, du seist zu klein, um etwas zu verändern, dann versuch doch mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist. Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen – Dalai Lama

Sending love, Carmen

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